Zukunft braucht Erfahrung
- der Seniorexpertenservice stellt sich vor
Der SES- eine Stiftung der deutschen Wirtschaft fuer
internationale Zusammenarbeit- bietet
interessierten Menschen die Möglichkeit ihre Erfahrungen
anderen im In- und Ausland zur Verfügung zustellen

16.10.2007/jf
Die Vertreter der Berliner Niederlassung,
Horst Engelhardt und Klaus Frotscher, erläuterten die
Aufgaben des SES und die sich für die Älteren bietenden Möglichkeiten
sich in ehrenamtlicher Arbeit zu engagieren. Und diese
beziehen sich nicht nur auf die im üblichen Verständnis des
Ehrenamtes zugeordnete Tätigkeiten im sozialen und
pflegerischen Bereich.

Anerkennend wurde ergänzend als Gast, Marc Schulte,
Stadtrat für Wirtschaft im Bezirksamt
Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßt. Ca 7300
"Experten" sind im Einsatz; deren Durchschnittsalter liegt
bei 65 Jahren

Im Rahmen einer Bewerbung als Experte wird ein
Persönlichkeitsprofil erstellt und je nach Anforderung
eines Interessenten eine Auswahl getroffen. Die
Projekteinsatz-dauer kann sich von wenigen Tagen bis zu 3
Monaten erstrecken. Vor dem Einsatz erfolgt möglicherweise
noch eine länderspezifische "Schulung", denn der Experte
fungiert auch als Botschafter Deutschlands.
Interessant sind auch die Einsatzmöglichkeiten in
Deutschland; hier bieten sich an Unterstützungen für
mittelständische Betriebe und begleitende Betreuung nach
einem startup.
Stadtrat Schulte verwies auf eine Erhebung des DIW, wonach
sich der Anteil der aktiven Älteren in den vergangenen
Jahren von 20 % in 1985 auf mehr als 30% in 2005 gesteigert
hat.
Die zunehmende Lebenserwartung, die verbesserte
gesundheitliche Versorgung, fordern geradezu eine
ergänzende Tätigkeit nach dem Ruhestand heraus. Dies ist
auch seitens der Politik erkannt. Denn soziales Engagement
kann das Wohlbefinden der Aktiven selbst erhöhen und
gleichzeitig wertvolle Leistungen für die
Gesamtgesellschaft bereitstellen. Um dieses aber vermehrt
zu erreichen ist es sinnvoll, bereits auch Jüngere für
soziales Engagement zu gewinnen, weil hierdurch die Chancen
erheblich verbessert werden, daß dieses dann von
denen auch im höheren Lebensalter fortgeführt wird.
weitere Infos unter:
http://diw.de/documents/publikationen/73/63418/07-39-1.pdf

Die Referenten:Horst Engelhardt
und Klaus P. Frotscher Einsatzbeispiele
waren: Sanierung einer Mülldeponie (Mexiko), umweltgerechte
Rinderhaltung (China), Unterstützung einer Berufsschule
(Moldau), Existenzgründung für ein Kinderprojekt in Köln,
Sicherung der Ausbildungsqualität eines Ausbildungszentrum
(Algerien) usw.
Anfragen und Bewerbungen:
SES Büro Berlin
Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29 Tel.:030/ 2003 08 45 00
e-mail:
ses@ses-buero-berlin.de
www.ses-buero-berlin.de
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